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Löschgruppe Lehde

Die Löschgruppe Lehde wurde am 27.01.1904, dem Geburtstag des damaligen Kaisers, als eigenständige Feuerwehr Lehde gegründet. Bereits vor der Gründung gab es eine große Handdruckspritze, welche aus Anlaß eines Großbrandes Anfang des 20. Jahrhunderts von der Gemeinde angeschafft wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Lehde bestand bei ihrer Gründung nur aus 6 Mann.
Das Besondere bei der Freiwilligen Feuerwehr Lehde sind die Örtlichkeiten. Lehde ist ein Dorf mitten im Spreewald. Viele Gehöfte sind nur per Kahn auf dem Wasserweg zu erreichen. Kam es bei solchen Gebäuden zu einem Brand, so mußte die Feuerwehrspritze erst auf einen Spreewaldkahn verladen werden.

 Links: Feuerwehrgerätehaus für TSA; Rechts: Kahnschuppen für Löschkahn

Aus den Jahren 1915 und 1917 sind zwei Brände bekannt. Im Sommer 1928 wurde eine Motorspritze angeschafft. Eine kleine Handdruckspritze gehörte auch zur Wehr. Am 10.10.1931 kam es zu einem Großbrand. 2 Scheunen an einem Spreewaldfließ standen in Flammen. Gemeinsam mit den Nachbarwehren aus Lübbenau und Leipe gelang es, eine Katastrophe zu verhindern. Die in der Nachbarschaft stehenden spreewaldtypischen Häuser waren mit einem Schilfdach gedeckt. In den 40-er Jahren kam es zu 2 weiteren Bränden.
Zum 50-jährigen Bestehen der Wehr wurde im Jahr 1953 eine Gesangsgruppe gegründet, aus der am 10.12.1953 der Spielmannszug entstand.
Während der Zeit der ehemaligen DDR fanden in den 50-er Jahren viele Großübungen mit den Nachbarwehren statt. Seit 1953 gab es einen Vertrag über gegenseitige Unterstützung im Einsatzfall. Am 27.03.1959 wurde diese Unterstützung auch benötigt. Die Gaststätte "Cafe Venedig", ein mit Schilf gedecktes Gebäude, stand in hellen Flammen. Anfang der 60-er Jahre wurde begonnen, ein neues Gerätehaus zu bauen. Am 31.10.1965 konnte die Schlüsselübergabe vollzogen werden. Einen Teil der Arbeiten wurde in Eigenleistung durch die Kameraden erbracht.

Im Rahmen der Umstrukturierungen nach 1989 wurde die Freiwillige Feuerwehr Lehde als Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Lübbenau angegliedert. Die Genossenschaft der Kahnfährleute aus Lübbenau sponsorte einen Löschkahn für die Löschgruppe Lehde. Es wurde auf einen Außenbordmotor verzichtet und statt dessen ein Wasserstrahlantrieb gewählt. Hierfür wird die eingebaute TS8 genutzt. Das Wendestrahlrohr am Bug wird während der Fahrt zum Gegenlenken in engen Kurven bzw. zum Abbremsen des Kahnes verwendet. Es besteht auch die Möglichkeit, rückwärts zu fahren. An der Einsatzstelle kann das Wendestrahlrohr sofort für einen Erstangriff verwendet werden, was besonders bei Bränden von mit Stroh gedeckten Häusern von Vorteil ist. Die Löschgruppe Lehde besitzt außerdem noch einen TSA, der bei Einsatzorten, die auf dem Landweg zu erreichen sind, Verwendung findet. Bedingt durch diese unterschiedlichen Löschgeräte besitzt die Löschgruppe Lehde 2 Gerätehäuser: eines für den TSA und einen Kahnschuppen, in dem der Löschkahn einsatzbereit im Wasser liegt.

 

 
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Technik Löschgruppe Lehde

Löschkahn Lehde

Aufbau:
Baujahr: 1992
Indienststellung: 1993
Antrieb: Wasserstrahl mit TS8
   
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